Jugend forscht verzeichnet hohen Zulauf
Die Jugendlichen in Deutschland sind aktiv und voller Forscherdrang. Diese Tatsachen belegt auch die Teilnehmerzahl an der "Jugend forscht" 2009: Für die 44. Runde des Wettbewerbs haben sich 10.061 angemeldet.

Das ist bundesweit die zweithöchste Anmeldezahl seit der Gründung 1965. Im Vorjahr verzeichnete der Wettbewerb mit 10.102 Anmeldungen nur eine geringfügig höhere Beteiligung. In der aktuellen Wettbewerbsrunde melden neun Bundesländer gestiegene Anmeldezahlen: An der Spitze liegt Mecklenburg-Vorpommern mit einem Plus von über 21 Prozent. Es folgen das Saarland mit einer Steigerungsrate von mehr als 17 Prozent und Brandenburg mit einem Zuwachs von rund 12 Prozent. Der Favorit unter den sieben Jugend forscht Fachgebieten ist wie in den Vorjahren Biologie mit knapp 24 Prozent. An zweiter Stelle liegt diesmal die Technik mit gut 18 Prozent. Zu keiner Zeit zählte der Wettbewerb mehr Anmeldungen junger Forscher und Erfinder in diesem Fachgebiet.
"Es ist besonders erfreulich, dass die beiden Bereiche Technik und Arbeitswelt in diesem Jahr besonders stark zugenommen haben", sagt Dr. Uta Krautkrämer-Wagner, Geschäftsführerin der Stiftung Jugend forscht e. V. "Es sind die Ingenieure von morgen, die wir dringender denn je für unsere Wirtschaft benötigen."
Die jungen Forscherinnen und Forscher treten ab Anfang Februar 2009 zunächst bei einem der bundesweit 76 Regionalwettbewerbe an. Dort präsentieren sie ihre 5.311 Projekte einer Jury und der Öffentlichkeit. Die Besten qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe im März und April. Den Abschluss der 44. Runde von Jugend forscht bildet der Bundeswettbewerb vom 21. bis 24. Mai 2009 in Osnabrück – gemeinsam veranstaltet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).
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