"Interkulturelle Kompetenz? Einfach nur positiv."
Interkulturelle Kompetenzen im Arbeitsalltag einsetzen: Für Julya Schöngart ist ein Migrationshintergrund und die erwähnten Kompetenzen bei der Arbeit mit Jugendlichen sehr wichtig. Beitrag von unserer E-Mentorin Olga Mazur.

Vor 15 Jahren kam Julya Schöngart mit ihren Eltern aus Kasachstan. Nach der Schule machte sie eine Weiterbildung und legte danach die Ausbildereignungsprüfung ab. Aktuell ist sie als Dozentin tätig und gibt Auszubildenden Nachhilfe und begleitet sie bis zur Prüfung. Ihr Migrationshintergrund war für sie und die Jugendlichen nie ein besonderes Thema. Im Gegenteil: Julya betont, dass ihre Herkunft für sie ein Vorteil ist, da sie für andere Kulturkreise eher Verständnis aufbringen kann und andere Jugendliche und Schüler dafür sensibilisieren kann.

Bei ihrer Arbeit ist es wichtig, einen starken Kontakt zu Jugendlichen herzustellen, dafür nutzt sie ihre interkulturellen Kompetenzen und auch pädagogischen Erfahrungen. "Eine geringere Distanz zwischen Lehrer und Schüler sorgt dafür, dass vor allem ausländische Schüler weniger Vorurteile haben", meint Julya.
Max ist ebenfalls von den interkulturellen Kompetenzen überzeugt. Er ist Auszubildender zum Industriekaufmann. Sein erster Tipp für Jugendliche die vor der Berufswahl stehen ist zunächst folgender: "Von nichts kommt nichts! Wenn man etwas erreichen möchte, dann sollte man dafür aktiv werden. Einfach die Initiative ergreifen und nicht aufgeben." Seine Meinung zur Bedeutung der Interkulturellen Kompetenzen ist ebenfalls klar und verständlich: "Es ist einfach eine positive Kompetenz. Sie zeugt davon, dass man den Umgang mit anderen Kulturen beherrscht und versteht."
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