Topmodel Sara Nuru: "Bei Berufswahl an den Spaß denken"
Sie hetzt von Termin zu Termin. Kein Wunder, als Model ist Sara Nuru derzeit sehr gefragt. Die Siegerin von
Germany's Next Topmodel nahm sich nun eine "Auszeit" für Mixopolis und spricht im Interview u.a. über Modeljob, Abitur und ihr soziales Engagement.
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Sara Nuru (Mitte) während der Präsentation der Aktion "Generation ABC – 2015" in Berlin. |
Sara, es sind nun knapp drei Monate vergangen, nach deinem Sieg bei
Germany's Next Topmodel. Hast du dich an die neue "Realität" gewöhnt?
Mein Leben hat sich wirklich komplett geändert. Jeder Tag ist anders, ich reise unheimlich viel, lerne neue Menschen kennen, und ich muss mich daher straff organisieren. Wirklich daran gewöhnt habe ich mich noch nicht, aber es macht mir wahnsinnig Spaß.
Wie stark muss man sein Leben unterordnen? Sehnst du dich manchmal nach deiner Schulzeit?
Unterordnen klingt hart. Ich habe mich ja für diesen Weg entschieden und es ist noch viel schöner, als ich es mir je vorgestellt habe.
Apropos Schule: Dein Abitur willst du noch machen, oder? Steht danach zunächst ausschließlich das Modeln an?
Ganz sicher werde ich mein Abitur noch machen, ein Schulabschluss ist so wichtig in der heutigen Zeit! Im Moment lässt es aber mein Terminplan nicht zu, und ich möchte so gerne die Chance jetzt nutzen, als Model zu arbeiten.
Spaß spielt bei Berufswahl eine große Rolle
| Sara Nuru über Mixopolis: |
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| "Ich finde Mixopolis gut, weil die Seite toll ist für die Orientierung und sie sehr informativ aufbereitet ist." |
Als Model muss man mit Lampenfieber gut umgehen können. Vor der Kamera hat man bei dir aber nie große Nervosität erkennen können. Hast du irgendwelche Tricks?
Natürlich bin ich auch nervös. Aber wenn ich dann z.B. auf den Laufsteg gehe oder ein Shooting beginnt, steht die Konzentration im Vordergrund und die Nervosität fällt ab. So richtig einen Trick habe ich auch nicht. Ich fixiere einen Punkt und versuche beim Laufen z.B. immer über die Köpfe zu gucken.
Du wirkst auf die Menschen sehr natürlich und bodenständig. Woher kommt diese Eigenschaft?
Das liegt an meiner Familie, die mich immer unterstützt und auf dem Boden hält.
Beim Modeln muss bekanntlich auf die Ernährung geachtet werden. Worauf musst du derzeit leider verzichten?
Ich achte natürlich auf meine Ernährung, versuche nach 17:00 Uhr keine Kohlenhydrate mehr zu essen. Ansonsten esse ich aber ganz normal und gleiche viel durch Sport aus.
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| Das Model begeistert ihr Umfeld mit ihrer warmherzigen und offenen Art. |
Du bist auch ehrenamtlich engagiert. Bei dem Jugendprojekt "Generation ABC – 2015" bist du Botschafterin. Wie wichtig ist dir dieses Projekt?
Mein Engagement bei Menschen für Menschen ist mir sehr wichtig. Unabhängig von meinem Sieg bei Germany's Next Topmodel möchte ich meinem Land etwas zurückgeben. So habe ich natürlich viel besser die Möglichkeit, diese tolle Stiftung zu unterstützen. Menschen für Menschen kenne ich seit vielen Jahren und freue mich, jetzt ein Teil davon sein zu dürfen.
Würdest du auch weitere Projekte unterstützen, wenn du die Zeit dazu hättest?
Im Augenblick bin ich sehr eingebunden durch das Modeln und natürlich auch mein Engagement für die Stiftung. Ich denke im Augenblick gibt es dafür genug zu tun.
Viele Jugendliche haben Schwierigkeiten bei der Berufsplanung. Das interkulturelle Online-Portal Mixopolis richtet sich an Jugendliche mit Migrationshintergrund und ihrer Lebens- und Berufsorientierung. Was würdest Du den jungen Menschen raten, wenn es um ihre Zukunft geht?
Ich finde, dass sich jeder Jugendliche bei der Berufswahl überlegen sollte, was ihm Spaß macht, schließlich sollte man den Beruf für viele Jahre auch gerne machen.
Was erhoffst Du Dir von einem Portal wie Mixopolis für die Jugend?
Ich finde es gut, dass Mixopolis so informativ ist!
Schulen ans Netz e.V. unterstützt das Jugendprojekt "Generation ABC - 2015"
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