Zum Hintergrund des E-Mentorings
Bei Mixopolis übernehmen junge Erwachsene die Rolle der E-Mentorinnen und E-Mentoren online. Dabei handelt es sich um Personen, die den Weg in die Ausbildung, den Beruf oder in das Studium bereits erfolgreich beschritten haben. Sie sind die Ansprechpartner für die Jugendlichen, die sich in der Phase der beruflichen Orientierung befinden.

Die jungen Erwachsenen stehen hier als Vorbilder. Sie sind "große Schwestern" und "große Brüder", die als Vermittler "zwischen den Welten" agieren und den Jugendlichen Orientierung, Motivation und Vorbild sind. Menschen mit Migrationshintergrund, die ihre Ausbildungssuche erfolgreich beendet haben und damit Lösungswege aufzeigen können, wie mögliche Hürden bewältigt werden können. Sie sind für andere Jugendliche nicht nur Vorbilder aus der Ferne, sondern sind direkte Ansprechpartner, die Antworten geben können auf Fragen, die sich sowohl auf die berufliche Orientierung als auch auf die migrationsspezifische Lebenssituationen beziehen können. Junge Erwachsene, mit ähnlichen Sozialisationserfahrungen, die mit ähnlichen Schwierigkeiten konfrontiert wurden, aber auch zeigen können, welche Lösungen sie gefunden, und wie sie negative Erfahrungen bewältigt haben.
Der Austausch zwischen den E-Mentoren und den Jugendlichen dient der Zukunftsplanung, dem Aufbau von beruflichen Kontakten und der Vermittlung von Kenntnissen im Berufsorientierungsprozess. Ziel ist es, der Zielgruppe der Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu einem Einstieg in die betriebliche oder universitären Ausbildung zu verhelfen, (Bildungs-)Karrieren zu fördern. Das heißt, die informellen und impliziten Regeln verschiedener Berufsfelder zu vermitteln, in bestehende Netzwerke einzuführen oder strategische Ratschläge für den Berufsweg zu geben und damit den Zugang zu (höheren) Positionen zu erleichtern bzw. frühzeitig berufliche Chancen zu erkennen und nachhaltig zu fördern.
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