Ein Projekt von Schulen ans Netz
Zur Startseite von Mixopolis 
MagazinClubsForenTrainigscenterMein Mixopolis
 
 
 

Asli Sevindim interviewt die E-Mentoren von Mixopolis

Die WDR-Moderatorin Asli Sevindim hat bei der didacta 2010 die E-Mentoren von Mixopolis kennengelernt. Ihre interkulturellen Kompetenzen haben sie im "Job-Interview" begeistert. Mehr dazu im Video. Dazu noch ein Rückblick zum Thementag "Interkulturalität", mit dabei u.a. Ulla Ohlms (Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW), Prof. Ursula Boos-Nünning (Universität Duisburg-Essen) und Maria Brosch (Schulen ans Netz e. V.).


Abenteuer Vielfalt: Interkulturalität als Chance

Im Rahmen der didacta 2010 initiierte Mixopolis beim Thementag "Interkulturalität" eine prominent besetzte Diskussionsrunde. Es ging dabei um die Besonderheiten, Stärken und auch Herausfoiderungen der Interkulturalität  für die Zukunft.

Foto: Schulen ans Netz e.V.
Die Diskussionsrunde v.l.n.r.: Prof. Ursula Boos-Nünning, Christiane Meisenburg, Serdar Akin, Asli Sevindim, Ulla Ohlms und Maria Brosch.

Interkulturalität" ist ein meist positiv besetzer Begriff, "Migrationshintergund" weckt in unserer Gesellschaft häufig andere Assoziationen. Dass Interkulturalität immer eine große Chance bedeutet und mediale Angebote dabei unterstützen können, sie wahrzunehmen, zeigte der Thementag "Abenteuer Vielfalt: Interkulturalität als Chance" von Schulen ans Netz e. V. auf der didacta 2010. Maria Brosch, Geschäftsführender Vorstand von Schulen ans Netz e. V., betonte die Bedeutung digitaler Medien in diesem Zusammenhang.


Wie kann Integration gelingen?


Beim Auftakt lautete die Frage: "Wie kann Integration gelingen? Zukunftschancen durch Bildung". Asli Sevindim vom WDR moderierte die Runde. Prof. Ursula Boos-Nünning, die "Ikone der Migrationsforschung" (Sevindim) legte zuerst einmal die Fakten und unangenehmen Wahrheiten für unsere Gesellschaft auf den Tisch: Deutliche Schemata zeichneten sich in den beruflichen Verhältnissen ab – Menschen mit Migrationshintergrund haben es deutlich schwerer, einen Job zu finden beziehungsweise eine erfolgreiche Karriere zu starten. "Oberflächliche Erklärungsmuster reichen da nicht aus", betonte Boos-Nünning. Soziale und ethnische Diskriminierung kämen hier zusammen.

Zudem sieht Boos-Nünning ein großes Problem darin, dass zwei Gruppen zu wenig unterschieden würden: die Jugendlichen mit Migrationshintergund, die aufgrund der sozialen Herkunft Lernschwächen aufzeigen und die, die qualifiziert sind, aber es aus anderen Gründen schwerer haben als andere: "Das verbreitete Bild von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in der deutschen Gesellschaft ist schlecht." Bei gleicher Qualifizierung würden sie folglich benachteiligt. Das zeigt sich in Studien und Bewerbungsgesprächen.

>

Hier geht's weiter!

 
 
 

Mit dem Login akzeptiere ich die
Nutzungsbedingungen.
Noch nicht Mitglied?


 
Medienkompetenzförderung in  Ganztagshauptschulen