Das war der Samstag
Was für ein Wetterumschwung! Sommerhitze pur am Freitag - Regen, Wolken und zehn Grad kälteres Wetter am Samstag. Das haben wir uns anders vorgestellt. Denn am Samstagvormittag stand das große und heiß erwartete Mentoren-Fotoshooting auf dem Plan...

Nach dem Frühstück versammelten sich die E-MentorInnen um 9.00 Uhr im Tagungsraum des Hotels zu einer ersten Vorbesprechung des Tagesablaufs. Um 10.00 Uhr stieß dann auch unser Fotograf
Eric Lichtenscheidt zu uns. Herr Lichtenscheidt ist mit seinen Ablichtungen von Hochschulen in der Szene als der "Hochschulspezialist" bekannt.
In einer ersten Einführungsrunde erklärte uns Herr Lichtenscheidt, worauf es beim Fotografieren und Fotografiert werden ankommt. "Licht und Schatten sind alles, was zählt.", betonte er. Wir erfuhren, dass es auf einen speziellen Lichteinfallwinkel ankommt, bei dem das "Aufblitzen" in den Augen der Protagonisten sichtbar wird. Zudem lernten wir, dass eine aufsteigende Objektordnung von links unten nach rechts oben positiv wirkt. Wir wurden dazu motiviert Serienbilder mit unseren eigenen Kameras zu schießen. Im Endeffekt landeten sowieso 99,99 % der Bilder im Mülleimer. Die verbleibenden ein bis zwei Bilder seien dann die Momentaufnahmen, bei denen alles zusammen passe, erklärt uns der Fotograf.

Zum Shooting an den Rhein
Nach dieser interessanten Einführung ging es ins Freie. Vom Hotel, das glücklicherweise direkt in Rheinnähe lag, mussten wir nur ein paar hundert Meter bis zum belebten Flussufer laufen. Bepackt mit einer Leiter, tragbaren Reflektoren und natürlich Gesichtspuder waren wir bestens ausgestattet. Herr Lichtenscheidt fotografierte uns zunächst einzeln im Portrait. Hierzu musste die zu fotografierende Person zunächst "abgepudert" werden und zwei Helfer mussten das "Foto-Modell" mittels Reflektoren in das "richtige Licht" rücken. Herr Lichtenscheidt stieg auf seine Leiter und dirigierte das ganze Ensemble in die perfekte Stellung. Anschließend wurde fotografiert, was die Kamera hergab.
Währendessen hatten wir anderen Zeit, uns mit unseren eigenen Kameras gegenseitig abzulichten und das am Vormittag Gelernte umzusetzen. Dies alles führte zu einer regen Interaktion am Rhein, welche auch viele neugierige Passanten zum Anhalten und Zuschauen bewegte. Kein Wunder: Schließlich konnte man als Außenstehender nicht unterscheiden, ob es sich nicht doch um ein Foto-Shooting von "Germany's Next Topmodel" handelte. Herr Lichtenscheidt beschrieb diese Phase als "Übung zur Peinlichkeitsresistenz".

Der Tagesausklang
Im Anschluss an das Einzel-Shooting wurden noch Fotos in kleinen Grüppchen und anschließend dem ganzem Mentoren-Team gemacht. Nach ca. drei Stunden Shooting war es dann aber geschafft. Das war auch allerhöchste Zeit, denn das windige Wetter machte uns schon zu schaffen.
Das Mittagessen konnten wir dann in einer gut-bürgerlichen Brauhausküche genießen. Zum Glück saßen wir unter einem großen Schirm im Freien, denn kurz nachdem wir unsere ersten Getränke bekommen hatten, fing es auch schon an zu regnen. Wer hätte das bei den über 30 Grad am Vortag gedacht. Der portugiesisch-kölsche Kellner machte große Augen, als die ausgekühlte Gruppe warme Getränke bestellte. "Nun bin ich auch noch zum Kaffeemann degradiert", scherzte er in der gewohnt rheinischen Art. Er war es scheinbar gewohnt, zu dieser Zeit an diesem Ort Kölsch-Bestellungen entgegen zu nehmen.
Nach dem Mittagessen ging es dann im Tagungsraum mit der Nachbesprechung und weiteren Termin- und Detailabsprachen zu dem Portal weiter. Kurz vor 17.00 Uhr neigte sich dann auch der zweite Tag des 5. Mentoren-Workshops dem Ende zu.
Abschließend kann festgehalten werden, dass das Mentoren-Team mittlerweile – trotz immer wieder neuen Gesichtern – zu einem eingeschworenen Kreis zusammengewachsen ist und dass die Arbeit im Team Spaß macht.
Wir freuen uns schon alle auf die Auswertung der Fotos und das nächste Treffen!
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