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4. Mentoren-Workshop: Eine Nachlese von Bakis und Metin

Der vierte E-MentorInnen-Workshop fand am 19. und 20. Februar 2010 in Köln statt. Wie gewöhnlich begann er am Freitag, ab 17 Uhr und endete am folgenden Tag, um ca. 17 Uhr. Auch an diesem Workshopwochenende ging wir wieder sehr engagiert zur Sache.

Kennenlernspiel der Mentorinnen und Mentoren
Klick dich rein!

Der Freitag war für ein besseres Kennenlernen und Wiedersehen der (bereits bekannten) E-Mentoren und E-Mentorinnen eingeplant. So fing die erste Arbeitseinheit mit einem Fragebogen an. Dabei mussten alle den ausgefüllten und zerknüllten Fragebogen in die Runde werfen, danach einen zerknüllten Fragebogen per Zufall rausfischen und raten, "wen" man eben "gefischt" hat. Hierbei kamen die ein oder anderen Geheimnisse heraus: Lieblingssockenfarbe, Lieblingswohnwunschort, drei Mitbringsel für ein Leben auf einer einsamen Insel usw. Den Abend bzw. das Kennenlernen schmückten wir bei einem gemeinsamen Abendessen aus.


Jetzt wird's bunt!

Vielfalt – das stand in der zweiten Arbeitseinheit am zweiten Workshoptag (Samstag) zunächst  im Vordergrund. Alle Mentoren und Mentorinnen malten ihrem Charakter entsprechend zuvor selbstgezeichnete Männchen aus. Für jedes Teilchen des Körpers waren verschiedene Themenbereiche (z.B. Ausbildungsweg, Persönliches, Berufswünsche usw.) zugeordnet, welche von uns auf die eigene Art und Erfahrung hin ausgemalt wurden. Schließlich bildeten sich elf kunterbunte und unterschiedliche "Mentorenportraits" heraus. Dieses Bild zeigte uns, dass jede und jeder von uns einzigartig und dem Mentorenteam mit ihrer bzw. seiner Individualität eine Bereicherung ist -  die im Endeffekt ebenso den Jugendlichen auf Mixopolis zu Gute kommt.

Weiter ging es mit einem Vortrag von Frederic, der auch zum Mentoren-Team gehört. Seine Präsentation handelte in erster Linie von dem Prozess der Motivation. Kurz: Es ist wichtig, die Motivation bei Mixopolis zwischen den Mentoren und Mentorinnen selbst und im gesamten Team aufrecht zu erhalten und zu "pushen"! Davon profitieren nicht nur wir als Team, sondern auch jeder für sich. Vorteil von dieser Motivation habt auch ihr Jugendlichen, da wir in unseren speziellen Aufgaben und eben in der Gruppe stärker und effektiver engagieren und präsentieren.

Der "Mixopolis-Schatz" war schließlich eine Ansammlung von Kärtchen, die die persönliche Motivation, aber auch Demotivation der Einzelnen bei seiner Mentorentätigkeit darstellte. Dabei kam vor allem heraus, dass eigentlich die größte Motivation von anderen kommt und dass es sehr schwer ist, sich selbst zu motivieren. Unser Fazit: Gegenseitig motivieren!


Kombi oder eher Cabrio?

In einer weiteren Arbeitseinheit verglichen wir Mixopolis mit einem Auto. Was genau braucht ein Fahrzeug, damit es gut und sicher fährt, eine lange Lebensdauer hat und schick aussieht?  Hier sammelten sich einige Punkte an, wie  zum Beispiel der "Auspuff" (Schlechtes raus), das "Licht" (Zukunftsblick), der "Gurt" (User halten), die "Schrauben" (Zusammenhalt), die "Reperatur/ Wartung" (Jugendlichen helfen) und die "Sitzheizung" (Bequemlichkeit für User).

Daraus abgeleitet kreierte sich im Laufe des Workshops das Wort des Tages heraus: Mini-Ziele! Es geht zwar nicht um "Leben oder Tod", dennoch um anderes Wichtiges für uns als Mentorenteam!

Mini-Ziele beschrieb Ali (ebenfalls Mentor bei Mixopolis) als das Gegenteil von Meilensteine. Man sollte auf dem Weg zum großen Ziel die vielen kleinen nicht überspringen, die einen hohen Motivationsfaktor haben. Große Ziele, die man sich vielleicht zu Beginn setzt sind schwer zu realisieren, deshalb jetzt nach dem Motto "Step by Step". Jede und jeder von uns hat nun seine ganz persönlichen Mini-Ziele für Mixopolis. Und das Mentoren-Date nutzen wir zur Überprüfung der gesetzten Ziele und deren Erreichung. Das Mentoren-Date ist übrigens ein regelmäßig stattfindendes Online-Treffen, an dem das Mentoren-Team zusammen mit dem Mixopolis-Team in regelmäßigen Abständen zusammenkommt, um wichtige Inhalte zu besprechen. Da die Mentorinnen und Mentoren aus ganz Deutschland kommen, können wir uns nicht so oft treffen und nutzen daher die neuen Medien zur Kommunikation.


Goodbye and see you soon!

Wie ihr lesen könnt, war der Workshop am Wochenende sehr effektiv und produktiv. Diesmal waren wir Mentoren und Mentorinnen sehr stark im Zentrum des Tuns. Trotz der vielen Arbeit hatten wir alle sehr viel Spaß miteinander und die Chance, uns wieder einmal ein Stückchen näher kennenzulernen. Das Mixopolis-Team hat natürlich viel dazu beigetragen und uns sogar am Ende des Workshops mit "Geschenken" beschert, die wir allerdings nicht aufmachen durften. Sie haben mit unserer Arbeit bei Mixopolis zu tun und genau deswegen wurde jedoch noch nicht verraten, was die Geschenke zu bedeuten haben. Vielleicht löst sich das Geheimnis zum nächsten Workshop auf. Wir sind gespannt...


 
 
 

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